Genetik, Erbkrankheiten, Zucht und Krebs
Warum die Ernährung nicht nur satt, sondern gesund machen kann
Wenn wir über Krebs sprechen, sprechen wir selten nur über eine Krankheit. Wir sprechen über eine stille Veränderung im Körper, die oft über Jahre wächst. Gefördert durch genetische Schwäche, Umweltgifte, chronische Entzündung, stillen Stress und nicht zuletzt, durch das was täglich im Napf landet. Und das beginnt nicht erst beim kranken Tier, sondern schon beim Welpen, im Mutterleib und in der Zucht.
Vererbte Risiken und gezüchtete Schwächen - wenn Genetik zur Hypothek wird
Die moderne Hundezucht steht vor einem Dilemma:
Schönheit, Show, Spezialisierung - ja. Aber auf Kosten der genetischen Vielfalt.
Viele Hunderassen tragen heute eine Vielzahl rassespezifischer Gendefekte in sich.
Von der Degenerativen Myelopathie (DM) über Katarakte, Ataxien, Nierenerkrankungen, Schilddrüsenunterfunktion bis hin zu Tumorprädispositionen.
Der größte Irrtum? Dass das Schicksal festgeschrieben ist. Denn hier kommt die Epigenetik ins Spiel.
Sie zeigt uns, dass Gene lediglich Möglichkeiten darstellen. Was daraus wird, entscheidet sich durch die Umgebung - also,
Ernährung
Bewegung
Stress
Umweltfaktoren
Gene sind der Bauplan. Doch wie gebaut wird, liegt an uns.
Krebs "Wenn Zellstoffwechsel und Immunregulation entgleisen"
Krebs ist ein multifaktorielles Geschehen. Es sind vor allem
chronische Entzündungsprozesse
Zellstress
Fehlversorgungen mit Nährstoffen
oxidativer Stress,
die zur Entstehung beitragen.
Kresbszellen entstehen ständig und das ist normal.
Aber:
Ein funktionierendes Immunsystem erkennt und eliminiert sie. Versagen hier die Regulationsmechanismen, kommt es zur Entartung.
Die TCM sieht Krebs als Ausdruck von Qi-Stagnation, Schleimansammlung und Hitze - also von tiefgreifenden energetischen und stofflichen Blockaden.
Ernährung - das wichtigste Werkzeug der Prävention
Ein Napf ist nie nur ein Napf. Er kann Gift oder Medizin sein. Und: Keine andere Maßnahme wirkt so tiefgreifend auf
Genexpression
Zellstoffwechsel
Immunsystem und
Entzündungslage
wie die Ernährung.
Die gängigen Fertigfutter enthalten:
zu viele Kohlenhydrate (ins. Stärke und Zucker) → fördern IGF-1, Entzündungen und Tumorwachstum
oxidierte Fette → zelltoxisch und krebsfördernd
zu wenig hochwertige Omega-3-Fettsäuren
synthetische Zusätze, Pestizidrückstände und Mykotoxine
Eine krebspräventive Ernährung:
Frischkost (BARF oder gekocht)
max. 20% Energie aus Kohlenhydraten (idealerweise darunter)
Omega-3-reiche-Fette → Lachsöl, Krillöl, Algenöl - zur Reduktion stiller Entzündungen
Antioxidantien & sekundäre Pflanzenstoffe → Brokkoli, Grünkohl, Beeren und Kurkuma
Leber- und Darmunterstützung zur besseren Entgiftung
Epigenetische Ernährung - auch für´s ungeborene Leben
Ernährung beginnt nicht beim Welpen. Sie beginnt im Mutterleib. Studien zeigen,
Die pränatale Versorgung beeinflusst nicht nur das Gewicht oder Wachstum, sondern die spätere Genaktivität, Krankheitsanfälligkeit und sogar die Stressresistenz.
Deshalb:
Zuchttiere brauchen keine Showration, sondern eine zellschützende, entzündungshemmende, darmfreundliche Präventionskost - spätestens vor der Belegung.
Darmsanierung, Ent-giftung, Mikrobiomschutz - von Anfang an
Das Mikrobiom ist unser "epigenetischer Übersetzer". Es reguliert die
Immunantwort
die Hormonproduktion
die Nährstoffaufnahme und sogar
das Verhalten.
Frühzeitige Fehlbesiedelung (z. B. durch Antibiotika, Fertigfutter, Kaiserschnitt) kann lebenslange Risiken für Allergien, Krebs und Stoffwechselstörungen schaffen.
Merke: Ein gesunder Darm - ein gesunder Darm
Die Genetik gibt eine Richtung vor. Aber du bestimmst die Route, mit jeder Mahlzeit, mit jedem Zusatz, mit jeder Entscheidung für oder gegen ein Produkt.
Krebsprävention ist keine Magie, sondern angewandte Biochemie, Mikroökologie und Futterlogik.